Vor allem Männern wird ja nachgesagt, dass sie bei einem leisten Anflug von Schnupfen schon absolute Bettruhe halten müssen. Da kommen Wasserbetten gerade recht, denn hier hat „Mann“ es bequem. Eine liebende Partnerin, die dann alle Wünsche per Telepathie erkennt und ans Bett eilt, um zu pflegen und zu trösten, ist natürlich unersetzlich.
Die Wasserbetten werden zur Pflegestation. Der Mann leidet in stillem Schmerz vor sich hin, während die Frau Hühnersuppe kocht, Tee zubereitet, das Fieberthermometer abliest und Medikamente aus der Apotheke holt. So viel Aufmerksamkeit kann man trotz der Krankheit natürlich einfach nur gut finden. Während sich die Partnerin liebevoll kümmert, liegen die Männer entspannt, warm und bequem in den Wasserbetten und hoffen auf nicht zu baldige Genesung.
Das alles ist natürlich nur ein Klischee und hat mit der Wahrheit gar nichts zu tun. Die Emanzipation des Mannes ist so weit fortgeschritten, dass er auf das Heimchen am Herd nicht mehr angewiesen ist, auch dann nicht, wenn er krank ist. Ernsthaft betrachtet, ist die Möglichkeit, durch Wasserbetten schneller gesund zu werden, durchaus gegeben. Ein allgemein bekanntes und auch gerne angewandtes Heilmittel bei Erkältungen oder Grippeerkrankungen ist das Schwitzen. In keinem Bett kann dies leichter hervorgerufen werden, als in den beheizbaren Wasserbetten. Hier braucht es keine Wolldecken, Heizmittel oder zusätzliche Kleidung, da es ausreicht, die eingebaute Heizung etwas höher zu schalten. Etwas Tee auf dem Nachttisch, eine Lektüre, um sich abzulenken und viel Schlaf helfen auch dann, wenn man alleine klarkommen muss, dass man schnell wieder völlig gesund wird und wieder aktiv am Alltag teilnehmen kann.
