whirlpools-wasserbetten.com

Spurensuche im Wasserbett

März 16th, 2010 · No Comments

Nicht immer ist im Schlafzimmer herrliche Ruhe und eitel Sonnenschein. Leider ist ein Wasserbett oder auch eine normale Schlafstätte auch oft der Schauplatz eines Mordes oder eines anderen Verbrechens. Für die Polizei und die Kriminaltechnik bedeutet dies dann, nach den allerkleinsten Hinweisen auf den Täter und den Hergang des Verbrechens suchen zu müssen. Die Spurensicherung ist heute weit entwickelt; aus kleinsten Schuppen oder Härchen kann die DNA des Täters gefiltert werden, was in den meisten Fällen auch zur Klärung der Schuld führt.

Die Situation im Wasserbett ist eigentlich sehr schnell klar: Eine Leiche liegt vor oder auf dem Bett. Nun gilt es zunächst, die genaue Auffindesituation mit einer Menge von Fotos zu dokumentieren. Alles, was nach Tatwaffe, Spuren eines Kampfes oder anderen verdächtigen Hinweisen aussieht, wird mit Nummern versehen und erst einmal abgelichtet, bevor es „eingetütet“ und zur weiteren Untersuchung in ein Labor gegeben wird. Danach wird der tote Körper auf Spuren hin untersucht. Wichtig ist es vor allem, dass eventuelle Spuren des Täters auf dem Körper, zum Beispiel unter den Fingernägeln, gesichert werden. Auch von den Wunden und Verletzungen werden Bilder gemacht. Erst dann kann die Leiche aus dem Wasserbett genommen und zur Obduktion gebracht werden.

Die weitere Arbeit beginnt dann im Kommissariat, wo nach und nach die Ergebnisse der Untersuchungen aller gesicherter Beweise eintreffen. Kann die DNA eines Täters nachgewiesen werden, wird diese mit der Datenbank verglichen. Nicht immer erzielen die ermittelnden Beamten hier einen Treffer. Dann heißt es, im Umfeld der getöteten Person zu ermitteln. Nicht selten sind es Angehörige, der Lebenspartner oder neidische Kollegen, die in ihrer Verzweiflung oder Habgier keinen anderen Ausweg mehr sahen, als zu töten. Jemanden im Schlaf in seinem Wasserbett zu ermorden zeugt von besonderer Heimtücke, die sich auch in der Strafe auswirken wird.