Bei Wetterveränderungen klagen viele Menschen über gesundheitliche Probleme und fast jeder hat eine solche Person in der Familie oder im Bekanntenkreis oder ist gar selbst betroffen. Natürlich versteht man die Probleme jener Menschen, obwohl es nicht ganz logisch erscheint, dass durch einen Wetterumschwung Probleme entstehen können. Geht es dagegen um Elektrosmog, unter dem vermutlich ebenso viele Menschen leiden, wird das Ganze schnell als Einbildung oder übertrieben angesehen.
Dem wollen zwei Unternehmen jetzt Abhilfe schaffen. Sie haben eine Messtechnik entwickelt, die Elektrosmog nicht nur messen und analysieren kann, sondern mit speziellen Methoden wollen sie ihn auch verringern können, um so langfristig das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern.
Elektrosmog entsteht dabei überall, ob am Arbeitsplatz, im eigenen Kraftfahrzeug oder im Schlafzimmer. Wasserbett, Nachttischlampe und Stromkreis wirken gegenseitig aufeinander, so dass Elektrosmog entstehen kann. Sicher wollen die Unternehmer niemanden dazu bringen, sein heiß geliebtes Wasserbett abzuschaffen, aber mit ein paar Tricks und Kniffen seitens der Profis dürfte es kein Problem sein, den Elektrosmog aus dem heimischen Schlafzimmer zu verbannen.
Bisher unbekannte physikalische Gegebenheiten sollen mit den neuen Messtechniken aufgezeichnet und analysiert werden können. Aus dieser Analyse, für die sich das TÜV-zertifizierte Unternehmen ROM Elektronik GmbH in Deisenhausen und die Gabriel-Tech GmbH zusammengeschlossen haben, sollen künftig Lösungen erarbeitet werden, die gegen den Elektrosmog von Wasserbett und Co. helfen sollen. Inwieweit das Ganze funktionieren wird, bleibt abzuwarten und ob Elektrosmog, der bisher eher als Feld für die Wünschelrutengänger diente, tatsächlich eine Bedrohung darstellt, ist allerdings bisher unklar. Vielmehr heißt es noch immer häufig, dies alles sei Humbug, wenngleich schon Feng Shui, eine der ältesten Lehren für die Wohneinrichtung besagt, dass Fernseher und Co., also ebenfalls elektrische Geräte, im Schlafzimmer nichts zu suchen haben.
